Startbild

Island
Islands Lichter des Nordens (8 Tage)
Polarlichter und Blaue Lagune im Winter erleben

Höhepunkte der Reise:

- Gletscherhöhle - Baden in heißen Lagunen - Nordlichtjagd - Islandpferdeshow 
  • Programm

1. Tag: Anreise

Ganz entspannt treten Sie gegen Mittag den Flug nach Island an.

Nutzen Sie die gute Lage Ihres Hotels und erkunden Sie Islands Hauptstadt schon ein wenig auf eigene Faust

2. Tag: Auf und in den Gletscher

Etwas ganz besonderes erwartet Sie heute: Sie fahren in Richtung Norden zum Langjökull und kommen einem Gletscher so richtig, richtig nah. Per Bus geht es bis nach Husafell. Von dort aus weiter mit entsprechenden Allradfahrzeugen auf den Gletscher zum Base Camp und von dort aus über den zweitgrößten Gletscher Islands, der auch im Sommer das Landschaftsbild weiß überragt. Hier wurde in den letzten Jahren ein besonderes touristisches Highlight geschaffen: eine Eishöhle wurde hier in den Gletscher geschlagen. Im Inneren kann man wunderbar die unterschiedliche Beschaffenheit des Eises erkennen, die einzelnen Jahresstreifen, bizarre Eisformationen und mehr. Im Inneren gibt es sogar einen Raum, der aufgrund seiner besonderen Akustik für Konzerte u. ä. genutzt wird.

Walbeobachtungstour ab/bis Hafen Reykjavik, p. P.62,00 €

3. Tag: Nordlichtcenter und Golden Circle

Der Legende nach ist Reykjavik der Ort, an dem der erste Siedler an Land ging. Ingólfur Arnarson warf in alter Tradition Hölzer seines ursprünglichen Hauses in Norwegen ins Wasser und ging dort an Land, wo sie angeschwemmt wurden. Auf ihn geht auch der Name zurück. Irrtümlich hielt er die heißen Wasserdämpfe, die auch hier überall aus der Erde steigen, für Rauch. Lernen Sie die junge und moderne Hauptstadt auf einer Rundfahrt kennen, bevor es auf den Golden Circle geht.

Im Nordlichtcenter erhalten Sie davor noch einen Überblick über die Entstehung von Nordlichtern und Sie erfahren, warum sich gerade Island als Beobachtungspunkt anbietet.

Anschließend geht es zum Nationalpark Thingvellir. Dies ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Ort. Nur selten kann man die Spuren der Erdplattenbewegung so eindrucksvoll erleben, wie hier, wo Eurasische und Amerikanische Platte Jahr für Jahr ein Stück auseinander rücken. Tiefe Gräben und wildgezackte Verwerfungen lassen einen die Urgewalt der Erde nachvollziehen. Die besondere Atmosphäre, die Sie erleben werden, haben wohl auch die ersten Siedler gespürt, als sie genau diesen Ort wählten, um ihr Thing abzuhalten. Regelmäßig trafen sie hier zusammen, um Fehden und Streitigkeiten schlichten zu lassen, Handel zu treiben und auch die eine oder andere Hochzeit zu stiften. Aus diesen Treffen entwickelte sich das Isländische Parlament und ist damit die längste durchgängige Demokratie der Welt.

Danach lernen Sie den Namensgeber aller Geysire kennen - leider spuckt er nicht mehr regelmäßig seine Dampf- und Wasserfontäne in die Luft. Direkt in seiner Nachbarschaft übernimmt aber Strokkur diese Aufgabe mit schöner Regelmäßigkeit. Ca. alle 12 Minuten können Sie dieses beeindruckende Naturschauspiel verfolgen.

Wasserfälle gibt es in Island viele, der Gullfoss ist einer der bekanntesten Vertreter. Beeindruckend stürzen die Wassermassen ins Tal und mit etwas Glück kann man hier sogar einen Regenbogen erleben. Danach fahren Sie zu einer Lagune, wo Sie in dem natürlich beheizten Wasser baden können - eindeutig noch ein Höhepunkt!

4. Tag: Auf zur Südküste

Heute entdecken Sie die Schönheiten der Südküste.

Der Seljalandsfoss stürzt eindrucksvoll von einem Hochplateau in die weite Ebene. An ihm besonders ist, dass man hinter dem Wasserfall entlang gehen kann.

Der Eyjafjalljökull hielt 2011 ganz Europa in Atem. Seine Aschewolken legten den Flugverkehr für mehrere Tage lahm. Welche Auswirkungen der Ausbruch des Vulkans auf die Menschen in seiner direkten Nachbarschaft hatte, kann man sehr anschaulich im kleinen Museum zu seinen Füßen erleben. Mit etwas Glück wird ihr Besuch von einem der Familienmitglieder betreut, die selbst betroffen waren und das Museum aufgebaut haben. Oft ergeben sich interessante Gespräche.

Ein weiterer Wasserfall - der Skogafoss - steht nun auf dem Programm. Wenn man möchte, kann man einen kleinen Weg hinauf steigen und damit einmal einen Fall von oben betrachten.

Am Strand von Reynisfjara sehen Sie eindrucksvoll erneut die Spuren des vulkanischen Ursprungs der Insel. Tausende sechseckige Basaltsäulen falten sich hier an der Kante eines Berges auf. Der Strand selbst besteht aus Millionen schwarzer, runder Kieselsteine - erkaltete Lava, die von den stetigen Wogen des Atlantik glatt poliert wurden. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang, bevor es in Ihr Hotel geht.

Gegen 22.00 Uhr starten Sie dann zur Polarlichtsuche. Wo genau es hin geht, entscheidet der Führer am jeweiligen Tag - ganz nach den Wetterverhältnissen. Hier auf dem Lande, wo keine weiteren Lichtquellen stören, sind die Chancen hoch, die Aurora Borealis zu erleben.

5. Tag: Gletscher in jeder Form

Winter in Island - nicht ganz so rau und hart, wie man vielleicht so hoch im Norden erwarten würde. Der Golfrstrom sorgt vor allem im Süden der Insel für ein vergleichsweise mildes Klima. Schnee und Eis gibt es trotzdem zur Genüge.

Im Skaftafellnationalpark, der zu einem Teil des Vatnajökull, des größsten Gletscher Europas, gehört, können Sie einmal diesen Zeugen der Eiszeit ganz nah kommen. Nur langsam schieben sich die Eismassen voran, sind aber doch ständig in Bewegung.

An einer Stelle hat einer dieser Gletscherausläufer etwas Einzigartiges geschaffen, Jökulsarlon: an der Abbruchkante hat sich eine Lagune gebildet, die einen schmalen Zugang zum Meer hat. Vom Gletscher brechen immer wieder Eisberge und treiben auf diesem See solange, bis sie klein und leicht genug sind, um diese Schmalstelle zu passieren und ins offene Meer zu treiben. Hier kann man den eindrucksvollen Riesen ungefährdet ganz nah kommen und die Farbenspiele von Weiß über tiefes Blau bis zum Schwarz der Ablagerungen früherer Vulkanausbrüche sehen.

Empfehlenswert ist auch ein Schritt auf die andere Seite zum Strand. Viele der Eisberge werden von den Wellen wieder an Land gespült. Der Kontrast zwischen dem schwarzen Sand und den weiß-blauen Eisbrocken ist ein wundervolles Fotomotiv.

Abends starten Sie dann den zweiten Ausflug zur Polarlicht-Jagd.

6. Tag: Tag zur freien Verfügung oder Walbeobachtungstour

Gelegenheit zur Schiffstour auf den Atlantik mit Walbeobachtung. Dabei geht es ein Stück weit hinaus auf See in die Weidegründe der riesigen Meeressäuger. Direkt vor den Toren der Stadt ist das Meerwasser flach und warm genug, um über das ganze Jahr hinweg die Speisekarte verschiedenster Meeresbewohner zu füllen. Schweinswale und Finnwale sind hier keine Seltenheit, mit etwas Glück gesellt sich auch mal ein Orka dazu.

Wählen Sie selbst, ob Sie den so genannten Polarlicht-Weckservice nutzen möchten. In diesem Fall werden Sie vom Hotel geweckt, wenn die Lichter gut genug zu sehen sind.

Nordlichtjagd per Boot, ab/bis Reykjavik (Mindestteilnehmerzahl erforderlich), p. P.90,00 €

7. Tag: Reykjaneshalbinsel und Blaue Lagune

Der heutige Tag steht wieder ganz im Zeichen der Naturwunder Islands.

Die Reykjaneshalbinsel wird oft vergessen, dabei hat diese Region nicht nur die Blaue Lagune zu bieten. Auch hier zeigen sich die Zeichen der Erdaktivität sehr intensiv. Immer wieder strömt Dampf aus der Erde, blubbernde Schlammtöpfe und heiße Quellen finden sich an vielen Orten.

Die Blaue Lagune ist eine der vielen geothermalen Bäder, hat aber aufgrund der besonderen Zusammensetzung des Wassers, u. a. mit viel Kieselsäure und einer speziellen Algenart, die als heilsam für die Haut gilt, Weltruf erlangt. Lassen Sie sich im bis zu 40° heißem Wasser treiben, während sie die winterliche Landschaft rings umher genießen.

8. Tag: Reykjavik und Heimreise

Vielleicht ist noch ein wenig Zeit, um einen letzten Blick auf die Hauptstadt zu werfen und sich von dieser tollen Insel zu verabschieden. Im Anschluss Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Informationen zur Reise anfordern
Für Onlinebuchung bitte erst anmelden.