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Armenien
Armenien und Georgien (12 Tage)
Die Gipfel von Ararat und Kaukasus

Höhepunkte der Reise:

- Treffen bei World Vision - Vokalkonzert im Kloster Geghard - Jeepsafari im Kaukasus - Brandy-Verkostung - Weinverkostung im Weingut Schuchmann - Ausflug zum Sevansee, die blaue Perle Armeniens - 4 x Mittagessen inklusive 
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1. Tag: Flug nach Armenien

Via Moskau fliegen Sie nach Jerewan, eine Stadt in Armenien im Kaukasus. Dieses Land setzt jeden Besucher scheinbar um Jahrhunderte zurück und lässt dennoch die Gegenwart beeindruckend erleben. Hier lassen sich frühgeschichtliche Höhlensiedlungen, reiche UNESCO-Stätten und geheimnisvolle Felszeichnungen genau so entdecken, wie die lebendige Hauptstadt Jerewan. Eine interessante Küche mit europäischen und orientalischen Einflüssen sowie schmackhaften Weinen weckt kulinarische Sinne.
Ankunft am späten Abend in Jerewan.

2. Tag: Jerewan - traditionell und modern zugleich

Am Morgen beginnen Sie die Stadtrundfahrt durch Jerewan. Während der Tour sehen Sie den Platz der Republik, das Regierungshaus, das Auswärtige Amt, das zentrale Postamt und die Nationale Gemäldegalerie. Die zweite Hälfte des Tages ist der World Vision sowie den Opfern des Genozids von 1915 gewidmet. Das Tsitsernakaberd-Mahnmal mit Park und Museum ist wohl eine der Stellen, an der man die Mentalität der Armenier am besten versteht und an der die tiefe Stille der Trauer spürbar wird. Danach bummeln Sie über den Obstmarkt und können getrocknete Früchte, Nüsse und süße Leckereien probieren. Sie besuchen die World Vision, eine karitative Einrichtung, die sich für die Bildung von Kindern und soziale Projekte engagiert. Ein Willkommensabendessen im Restaurant im traditionellen Teppich-Zentrum rundet den ersten Tag in Armenien ab.

3. Tag: Etschmiadsin und Brandy-Verkostung

Der erste Stopp des Tages ist am Tempel von Zvartnoz. Die Perle der Architektur des 7. Jh. gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danach besichtigen Sie die Kirche St. Hripsime, die als ein wahres Juwel Armeniens gilt. Die Kirche wurde durch den ersten Katholik Gregor, den Erleuchter erbaut. Vom 2. bis 4. Jh. Hauptstadt Armeniens, ist Etschmiadsin heute der Sitz des geistlichen Oberhauptes der apostolischen Kirche. Während Ihres Besuches sehen Sie sicher einige Popen und Priester. Zu Mittag essen Sie in einem sozialen Projekt, wo Sie an der Vorbereitung der Speisen selbst teilnehmen können. Zurück in Jerewan besuchen Sie eine Brennerei, wo Sie herzlich zur Verkostung des armenischen Brandys eingeladen sind. Abschließend nehmen Sie das Abendessen in einem traditionellen Restaurant ein.

4. Tag: Klöster der Ararat-Hochebene und Weinverkostung

Den Ararat im Blick, fahren Sie heute durch Bergdörfer und Weinberge zum Kloster Chor Virap, das sich nahe des biblischen Berges erhebt. An keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah und ist für die Armenier durch die starre Grenze zur Türkei doch so weit entfernt. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Geschichte Gregor des Erleuchters verbunden. Hier war er aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben für mehr als 15 Jahre eingesperrt. In Areni erwartet Sie eine Weinverkostung der trockenen, roten Rebsorten, bevor Sie zu Mittag essen. Dann führt der Weg entlang hoch aufragender Felsen auf kurvenreicher Straße hinauf zum Kloster Norawank. Sie reisen zurück nach Jerewan, wo Sie in einem schönen Restaurant zu Abend essen.

5. Tag: Heidnischer Tempel, Vokalkonzert im Kloster Geghard

Ihr Tagesprogramm beginnt mit dem Besuch des Tempels von Garni, eines malerischen Denkmals der heidnischen Kultur aus hellenistischer Zeit. Vom armenischen König Tiridates erbaut, ist es einem heidnischen Gott - wahrscheinlich Mithra, dem Gott der Sonne - gewidmet. Dem Fluss Azat folgend, erreichen Sie das Kloster Geghard, das als eines der ältesten Klöster gilt und ebenfalls unter UNESCO-Schutz steht. Genießen Sie die einmalige Akustik eines Vokalkonzertes. Beim Mittagessen in einem lokalen Haus können Sie beim nationalen Lawasch-Brotbacken zusehen und das Kochen im traditionellen Tonofen beobachten.
Danach geht es zur blauen Perle Armeniens. Der Sewansee nimmt ca. 5% der Fläche Armeniens ein und ist mit etwa 2.000 m über dem Meeresspiegel einer der höchsten Süßwasserseen der Welt. Am Abend erreichen Sie den Kurort Dilijan, der aufgrund seiner natürlichen Schönheit auch als kleine armenische Schweiz bezeichnet wird. Abendessen im Hotel.

6. Tag: Das Kloster-Denkmal der UNESCO und Ankunft in Georgien

Am Morgen reisen Sie nach Norden und besichtigen das Kloster Haghpat. Es gilt als herausragendes Werk der mittelalterlichen Architektur und zählt somit zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Am Mittag erreichen Sie die Grenze zu Georgien. Hier wechseln Sie den Bus und werden von Ihrem neuen Reiseleiter empfangen. Auf direktem Weg geht es in die Hauptstadt Tiflis, die Sie am Abend erreichen. Mit einem Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant stimmen Sie sich auf die weiteren Tage ein.

7. Tag: Tiflis - der Charme interessanter Baudenkmäler

Heute steht eine ausführliche Besichtigung der größten Stadt Georgiens auf dem Tagesprogramm, denn sie hat viele alte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Alle interessanten Baudenkmäler liegen nahe zusammen, so dass sie leicht durch einen Spaziergang erreichbar sind. Zuerst sehen Sie die Metechi-Kirche sowie das Reiterstandbild des Staatsgründers Gorgassali. Von hier bietet sich Ihnen eine toller Blick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt sowie die malerische Umgebung von Tiflis. Vorbei an den Schwefelbädern - die abends gern fakultativ besucht werden können - geht es weiter zur Festung Nariqala und zur Synagoge. Danach besichtigen Sie die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der hlg. Nino aufbewahrt wird. Danach bewundern Sie die prächtige Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses in der Schatzkammer des Historischen Museums.

8. Tag: Mzcheta und auf der Heerstraße in den Großen Kaukasus

Am frühen Morgen machen Sie sich auf den Weg nach Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe). Die alte Hauptstadt des Landes mit 3.000 Jahren Geschichte und der Swetizchoweli-Kathedrale ist das religiöse Zentrum des Landes. Entlang der Georgischen Heerstraße fahren Sie über den Kreuzpass (2.395 m) nach Kazbegi. Die Strecke führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Ein besonders schönes Fotomotiv ist die Wehrkirche Ananuri aus dem 17. Jh., die sich fast majestätisch vor den zauberhaften Schneegipfeln erhebt. Doch noch nicht genug! Nach Ankunft in Kazbegi fahren Sie mit Jeeps zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie hier einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus - den Kazbek (5.047 m) - erhaschen.
Danach essen Sie im Hotel zu Abend und schlafen unter Traumgipfeln in Kasbegi ein.

9. Tag: Kartli-Region mit Gori und der Höhlenstadt Uplisziche

Auf der alten Seidenstraße gelangen Sie heute in die Kartli-Region mit der Stadt Gori. Sie liegt nur 25 km von Südossetien entfernt und ist ein wichtiger strategischer Punkt an der Ost-West-Verbindung. Daher war sie Konfliktpunkt in der Auseinandersetzung mit Russland, aber man ist wieder zum Alltag übergegangen. Durch die nahe gelegene Höhlenstadt Uplisziche führte ein Teil der legendären Seidenstraße. Ihr Alter wird auf 3.000 Jahre geschätzt. Seit dem 18. Jh., als die letzten Einwohner die Stadt verließen, ist sie stumme Zeugin der Vergangenheit. Aber die Struktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist noch gut nachvollziehbar. Zurück in Gori, der Geburtsstadt Stalins, sehen Sie sein Geburtshaus. Zurück in Tiflis, essen Sie in einem Restaurant zu Abend.

10. Tag: Kachetien: Bodbe, Freistadt Sighnaghi und schmackhafter Wein

Sie fahren nach Kachetien, ein bekanntes Weinanbaugebiet Georgiens. Zuerst besuchen Sie das Nonnenkloster Bodbe. Hier liegt einer Legende nach die Apostelin Nino, die Georgien christianisierte, begraben. Danach spazieren Sie durch das malerische Sighnaghi. Die ganze Stadt wird von einer mächtigen Doppelmauer und 28 Türmen umgeben, die einst die Freistadt schützten. Die hübschen Häuser überraschen mit ihrem süditalienischen Stil und georgischen Verzierungen. Weiter geht es nach Kwareli. Hier werden Sie bereits in einer Weinfabrik zur Verkostung erwartet. Georgien feiert sich oft als Wiege des Weinanbaus. Und in der Tat wurde in der Großregion die Technik, Traubensaft zu vergären, entwickelt. Da ist es doch mühsam zu erforschen, ob es tatsächlich genau im heutigen Georgien war. Das Land bietet noch heute zahlreiche Weinsorten, die man andernorts nicht mehr genießen kann. Also probieren Sie die schmackhaften edlen Tropfen, bevor Sie zu Abend essen und ins Bett gehen.

11. Tag: Wehrkirche Gremi, die Kathedrale Alawerdi und noch mehr Wein

Schon von Weitem sichtbar, erhebt sich vor den malerischen schneebedeckten Bergen des Kaukasus die Wehrkirche von Gremi. Die kleine Stadt spielte im Mittelalter eine wichtige Rolle, als sie nicht nur Hauptstadt und Residenz der Könige von Kachetien, sondern auch ein wichtiges Handelszentrum war. Die Wände der Kirche sind mit Portraits der Könige geschmückt. Danach erreichen Sie die Kathedrale von Alawerdi. Sie erhebt sich mächtig aus der Ebene des Alasanitals. Der gewaltige Kreuzkuppelbau beeindruckt mit seiner Höhe von 50 m und gehört zu den höchsten Gotteshäusern des Landes. Die Höhe des Innenraums ist mehr als 40 m und die Wände sind auch hier mit schönen Malereien geschmückt. Zum Mittag erwartet Sie ein Winzer im Weingut Schuchmann. 2008 von deutscher Hand gegründet, verbindet das Gut auf einzigartige Weise traditionelle georgische und moderne europäische Methoden. Nachdem Sie einige Erklärungen zu ihrer Technologie der Weinherstellung erhalten haben, lassen Sie sich ein georgisches Mittagessen im Restaurant des Weingutes schmecken. Bevor Sie nach Tiflis zurückfahren, besuchen Sie das Fürstenhaus in Zinandali und betrachten die schöne Gartenanlage. Am frühen Abend erreichen Sie erneut Ihr Hotel in Tiflis. Abendessen und Übernachtung ein letztes Mal in Georgien.

12. Tag: Rückflug nach Deutschland

Gegen Mittag fliegen Sie via Moskau nach Deutschland zurück.

Hotel Ani Plaza
Lage:

Das 4-Sterne-Hotel Ani Plaza ist der ideale Ausgangspunkt um die Stadt zu Fuß kennen zu lernen. Das Hotel liegt im Herzen der Stadt, in wenigen Gehminuten Entfernung sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Zimmer:
Die modern eingerichteten 260 Zimmer sind ausgestattet mit einem Bad mit Dusche/WC, TV, Telefon, Minibar und Klimaanlage.
Hoteleinrichtungen:
Das Hotel besteht aus einem mehrgeschossigen Gebäudekomplex und verfügt über Aufzüge. Im Eingangsbereich befinden sich zentrale Hoteleinrichtungen wie Lobby und Rezeption. Das Hotel verfügt des Weiteren über ein Restaurant, eine Lounge- Bar, Schwimmbad, Sauna, Solarium und Fitnessraum.
www.anihotel.com


Best Wetsern Hotel Dilijan Paradise, Dilijan
Lage:
Das 4-Sterne-Hotel Best Western Dilijan Paradise befindet sich in der nordarmenischen Provinz Tawusch, in Dilijan.
Zimmer:
Die Zimmer sind ausgestattet mit einem Bad mit Badewanne oder Dusche/WC, Haartrockner, TV, Telefon, Minibar und Wi-Fi.
Hoteleinrichtungen:
Das Hotel besteht aus einem mehrgeschossigen Gebäude und verfügt über einen Aufzug und Parkplatz. Im Eingangsbereich befinden sich zentrale Hoteleinrichtungen wie Lobby und Rezeption. Des Weiteren verfügt das Hotel über ein Restaurant, Café, eine Cocktail-Lounge, einen Sport- und Wellnessbereich mit Poolanlage sowie Veranstaltungs- und Konferenzräume.
www.paradisehotel.am

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