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Mongolei
Nomadenleben und Wüstenzauber in der Mongolei (14 Tage)
Unter endlosem Himmel durch die Weiten der Wüste Gobi

Endlose Weiten, faszinierende Landschaften und gelebte Nomadenkultur - diese Reise führt Sie durch das Herz der Mongolei. Von der modernen Hauptstadt Ulaanbaatar geht es tief hinein in die Wüste Gobi mit ihren spektakulären Felsformationen, gewaltigen Sanddünen und historischen Klosteranlagen. Sie erleben das ursprüngliche Leben der Nomaden, übernachten in traditionellen Jurten-Camps und entdecken eine der letzten großen Naturlandschaften unserer Erde. Eine Reise voller Kontraste, Weite und intensiver Eindrücke.

Höhepunkte der Reise:

- Nomadenbesuch und Reitausflug im Orkhon-Tal - Bayanzag: Flaming Cliffs und Dinosaurierfunde - Khongor-Sanddünen („Singende Dünen“) 
  • Programm

1. Tag: Anreise

Ihre Reise beginnt mit dem Flug über Istanbul in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar.

2. Tag: Ankunft in Ulaanbaatar mit Stadtführung

Nach der Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht, wo Sie zunächst frühstücken. Im Anschluss besichtigen Sie das Gandan-Kloster, das wichtigste buddhistische Kloster der Mongolei. Danach geht es weiter zum Nationalmuseum der Mongolei sowie zum Dschingis-Khan-Museum und zum zentralen Hauptplatz der Stadt. Nach den Museumsbesuchen genießen Sie ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zum Ausruhen im Hotel - eine willkommene Pause nach dem langen Flug. Am Abend besuchen Sie eine Vorstellung des Tsagaan Lavai Ensemble. Nach der Aufführung kehren Sie zurück in Ihr Hotel.

Während der Rundreise sind, sofern nicht anders angegeben, täglich Mittag- und Abendessen im Rahmen des Programms inkludiert. Die Übernachtungen erfolgen überwiegend in traditionellen Jurten-Camps inmitten der Natur und bieten ein authentisches Erlebnis der weiten mongolischen Landschaft sowie Einblicke in die ursprüngliche Lebensweise.

3. Tag: Aufbruch in die Gobi - Baga Gazriin Chuluu

Heute beginnt Ihr großes Abenteuer durch die Weiten der Mongolei. Sie verlassen Ulaanbaatar und fahren südwärts in Richtung Gobi. Ziel des Tages sind die Granitformationen von Baga Gazriin Chuluu, die wie eine bizarre Felsenlandschaft aus der Steppe ragen. Neben eindrucksvollen Formationen entdecken Sie hier auch Ruinen alter Tempelanlagen sowie eine natürliche Quelle.

4. Tag: Weiter durch die Steppe - Tsagaan Suvarga

Sie fahren zur beeindruckenden Tsagaan Suvarga, einer spektakulären Steilklippe im Gebiet des Ulziit Soum in der Provinz Dundgobi. Diese markante Formation beeindruckt mit ihren steil abfallenden, nach Osten ausgerichteten Klippen, die etwa 30 Meter hoch und rund 100 Meter breit sind. Über Jahrtausende hinweg durch Wind und natürliche Erosion geformt, erinnert Tsagaan Suvarga an die Ruinen einer antiken Stadt, die aus der Wüste emporragt. Die eindrucksvolle Landschaft bietet ideale Bedingungen, um weite Panoramablicke zu genießen und unvergessliche Fotos zu machen.

5. Tag: In die Berge der Gobi - Yoliin Am

Nach dem Frühstück fahren Sie in die beeindruckenden Yoliin Am, die sich im streng geschützten Gobi-Gurvan-Saikhan-Nationalpark befindet und sich über eine Fläche von rund 70 km² erstreckt. Die Gurvan-Saikhan-Berge bilden die höchste Gebirgskette der Gobi und begeistern mit einer spektakulären, felsigen Landschaft. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Schlucht von Yoliin Am im Frühsommer, wenn sich in den schattigen Bereichen der engen Felsschlucht noch Eisfelder halten - ein faszinierender Kontrast zur umliegenden Wüstenlandschaft. Die Region ist zudem Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt, darunter Schneeleoparden, Wildschafe, Steinböcke sowie Bartgeier. Hier unternehmen Sie eine etwa 2 km lange Wanderung durch das schmale Tal und genießen die einzigartige Naturkulisse.

6. Tag: Die singenden Khongor-Sanddünen

Sie fahren zu den beeindruckenden Khongoryn Els, einer der größten und spektakulärsten Dünenlandschaften der Mongolei. Die auch als Duut Mankhan („Singende Dünen“) bekannten Sandberge erzeugen bei Wind ein tiefes, geheimnisvolles Brummen - ein faszinierendes Naturphänomen. Die Dünen erreichen Höhen von bis zu 200 Metern, sind etwa 12 km breit und erstrecken sich über eine Länge von nahezu 120 km. Vor Ort genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die endlosen Sandlandschaften und besuchen eine erfrischende Quelle mit einem kleinen Fluss, der sich in zwei Seen am Rand der Wüste ergießt. Ein besonderes Highlight ist ein Kamelritt durch die Dünen, bei dem Sie die Weite der Gobi-Wüste hautnah erleben. Mit etwas Glück erleben Sie zudem einen unvergesslichen Sonnenuntergang über der Wüste.

7. Tag: Bayanzag - Flaming Cliffs

Nach dem Frühstück fahren Sie etwa 150 km nach Bayanzag, was übersetzt „reich an Saxaul-Sträuchern“ bedeutet. Deutlich bekannter ist dieser faszinierende Ort jedoch unter dem Namen „Flaming Cliffs“ - ein Verweis auf die leuchtend roten Felsformationen, die besonders im Abendlicht spektakulär erstrahlen. Berühmt wurde die Region in den 1920er-Jahren durch den amerikanischen Paläontologen Roy Chapman Andrews, der hier die ersten Dinosaurierfossilien der Mongolei entdeckte.
Heute bietet Bayanzag nicht nur spannende Einblicke in die Erdgeschichte, sondern auch eine einzigartige Kulisse für Naturerlebnisse.

8. Tag: Ongiin Khiid - Klosterruinen in der Wüste

Die Route führt Sie zum beeindruckenden Klosterkomplex Ongiin Khiid, dessen Ruinen malerisch am Ufer des Ongiin-Fluss liegen. Einst zählte Ongiin Khiid zu den größten Klosteranlagen der Wüste Gobi. Die weitläufige Anlage umfasste insgesamt 28 Tempel sowie zahlreiche weitere Gebäude, die sich entlang des südlichen Hangs eines felsigen Hügels erstreckten. Ergänzt wurde das Ensemble durch mehrere Stupas, ähnlich denen aus der Baldan-Region. Vor seiner Zerstörung war das Kloster Heimat von rund 1.000 Lamas und ein bedeutendes spirituelles Zentrum der Region. Heute vermitteln die eindrucksvollen Ruinen einen bewegenden Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte der Mongolei.

9. Tag: Orkhon-Tal und Wasserfall

Der beeindruckende Orkhon-Wasserfall, der sich im geschichtsträchtigen Orkhon-Tal befindet, erwartet Sie heute. Die weiten Graslandschaften rund um das Tal werden bis heute von mongolischen Nomaden als Weideflächen genutzt und vermitteln einen authentischen Einblick in die traditionelle Lebensweise des Landes. Der Orkhon-Wasserfall zählt zu den größten Wasserfällen der Mongolei und begeistert mit seiner eindrucksvollen Kulisse. Die Umgebung bietet ideale Bedingungen für Fotografie und lädt zu abwechslungsreichen Wanderungen durch die umliegende Schlucht ein - ein unvergessliches Naturerlebnis.

10. Tag: Nomadenleben im Orkhon-Tal

Der Tag steht ganz im Zeichen der traditionellen Lebensweise der Nomaden. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausritt zu Pferd in der beeindruckenden Landschaft des Orkhon-Tals. Das Reiten gehört seit Jahrhunderten zur Lebensweise der mongolischen Nomaden und bietet eine authentische Möglichkeit, die weiten Steppen hautnah zu erleben. Ein besonderes Highlight ist der Besuch bei einer Nomadenfamilie. Hier erhalten Sie spannende Einblicke in ihren traditionellen Alltag, ihre Gastfreundschaft und die jahrhundertealte Lebensweise in der mongolischen Steppe - ein authentisches kulturelles Erlebnis abseits der Zivilisation.

11. Tag: Entspannung in Tsenkher

Sie besuchen die wohltuenden heißen Quellen von Tsenkher, wo Sie einen entspannten Abend in den warmen, mineralhaltigen Thermalquellen genießen. Die natürlichen heißen Quellen laden dazu ein, Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen und die stille Landschaft der umliegenden mongolischen Natur auf sich wirken zu lassen. Übernachten werden Sie in einem traditionellen Jurten-Camp in der Nähe der Quellen. Hier erleben Sie authentische mongolische Gastfreundschaft und verbringen die Nacht inmitten der ruhigen Steppe - ein perfekter Ausklang eines erlebnisreichen Reisetages.

12. Tag: Kharkhorin und Erdene-Zuu-Kloster

Heute fahren Sie nach Kharkhorin, der einstigen Hauptstadt des Mongolischen Reiches. Die legendäre Stadt von Dschingis Khan wurde im Jahr 1220 im Orkhon-Tal gegründet und lag strategisch günstig an einem Knotenpunkt der Seidenstraße. Kharkhorin diente über Jahrzehnte als politisches und administratives Zentrum des Mongolischen Reiches, bis Kublai Khan die Hauptstadt nach Peking verlegte. Danach verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung und wurde schließlich aufgegeben.
Im 16. Jahrhundert wurden Teile der ehemaligen Stadtstruktur wiederverwendet, um das beeindruckende Erdene-Zuu-Kloster zu errichten - eines der bedeutendsten buddhistischen Klöster der Region.

13. Tag: Khustai-Nuruu-Nationalpark - Rückkehr nach Ulaanbaatar

Nach dem Frühstück fahren Sie zurück Richtung Ulaanbaatar. Unterwegs besuchen Sie den etwa zwei Stunden westlich der Stadt gelegenen Khustai-Nuruu-Nationalpark. Der 1993 gegründete Nationalpark ist bekannt für seine sanften Hügel, Birkenwälder und die Landschaft entlang des Tuul-Flusses. Besonders bedeutend ist das Schutzgebiet als Heimat der wiederangesiedelten Przewalski-Pferde, einer der letzten echten Wildpferdearten der Welt. Am Abend erreichen Sie Ulaanbaatar.

14. Tag: Heimreise

Heute treten Sie die Heimreise an. Der Rückflug erfolgt über Istanbul.

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