Startbild

Frankreich
Biskaya: Wo die Pyrenäen den Ozean küssen (8 Tage)
Baskische Traditionen und Küche in Frankreich

An der Südwestgrenze Frankreichs, dort wo die Schiefersteine der Pyrenäen in den Ozean fallen, eröffnen sich dem Auge die ewig grünen Hügel und malerischen Dörfer im französischen Teil des Baskenlandes. Allerorts findet man rote und weiß getünchte Häuser mit bunten Blumenbalkonen, gastfreundliche Bewohner und eine wahrlich fabelhafte Küche. Kosten Sie baskischen Cidre, typischen Pfeffer aus Espelette, frische Fisch- und Austernspezialitäten von der Küste. Das noble Biarritz empfängt Sie mit herrlichen Stränden und einer Promenade in Form einer Brücke ins Meer. Ein unbedingtes Muss: Versuchen Sie sich im Ballspiel Pelote Basque! Einmalig schön ist es hier im Baskenland!

Höhepunkte der Reise:

- Wandeln Sie auf den Spuren baskischer Tradtionen in Frankreich - Standorthotel im vornehmen Biarritz - Einführung in das baskische Ballspiel Pelote Basque - Baskische Küche kennenlernen bei einem typischen Abendessen 
  • Programm

1. Tag: Anreise

Die Reise beginnt mit der Fahrt nach Biarritz.

2. Tag: Biarritz und Saint-Jean-de-Luz

Biarritz ist seit dem 19. Jh. eines der schönsten und vornehmsten Seebäder an der Atlantikküste. Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm mit seiner Aussichtsplattform, von der man bei gutem Wetter bis in die Pyrenäen schauen kann. Spazieren Sie entlang der romantischen Strandpromenade, dem Rocher de la Vierge, und schauen Sie auch am Refuge-Hafen vorbei. Wenn Sie sich für die Schönheit und Vielfalt der hiesigen Unterwasserwelt interessieren, dann ist das Meereskundemuseum bestimmt etwas für Sie. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Saint-Jean-de-Luz, einer Stadt mit malerischem Hafen der von vielen sehenswerten Häusern im baskischen Stil umrahmt wird. Das Patrizierhaus Maison de l'infante war Schauplatz der Hochzeit von Sonnenkönig Ludwig XIV und Maria Teresa. Heute befinden sich 350 Jahre alte Möbelstücke und Gemälde im Inneren. Ein vergoldeter Altar und eine beeindruckend detaillierte Holzgalerie erwarten Sie in der Kirche Saint Jean Baptiste. Auf dem Rückweg machen Sie Halt in dem idyllischen Postkartendorf Guétary.

Eintritt Meereskundemuseum in Biarritz15,00 €

3. Tag: Saint-Jean-Pied-de-Port

Die Fahrt durch die Ausläufer der Pyrenäen führt zu einer ehemaligen Grenzbefestigung des Königreiches Navarra aus dem 12. Jh., nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Damals thronte ein Schloss auf dem Berg über dem Ort. Unter der Leitung des französischen Festungsbaumeister Vauban entstand daraus eine Zitadelle, die noch heute das Ortsbild dominiert. Viel mehr Bedeutung hat Saint-Jean-Pied-de-Port heute für Pilger auf dem Jakobsweg Via Podiensis als letzte Station auf französischer Seite auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Wer durch das Jakubus-Tor (UNESCO-Welterbe) die Altstadt betritt, wird mit einem Postkartenpanorama belohnt. Nächstes Ziel ist das liebliche Arnéguy, auch entlang der Pilgerroute nach Santiago gelegen. Verweilen Sie hier und genießen das Bild dieses pittoresken Ortes.

4. Tag: Baskische Traditionen

Erleben Sie heute baskische Traditionen! Sie besuchen das charmante Dorf Espelette, bekannt für die Produktion des gleichnamigen Pfeffers, eine der wichtigsten Zutaten der lokalen Küche. Entdecken Sie einen weiteren unerwarteten Teil der baskischen Geschichte: die Schokolade. Im Schokoladen-Museum erfahren Sie alles über die Herkunft und Verarbeitung des Kakaos, und dürfen natürlich selbst probieren. Eine weitere Station der Rundfahrt ist der baskische Kurort Cambo-les-Bains. Das milde, sonnige Klima sowie schöne Gassen und Plätze machen die Popularität des Ortes aus. Weitere Stationen Ihrer Rundfahrt sind das malerische Hasparren und Ainhoa. Letzteres wurde als eines der schönsten Dörfer Frankreichs ausgezeichnet. Bevor es zurück zum Hotel geht, lernen Sie etwas kennen, das es nur hier im Baskenland gibt: das Ballspiel Pelote Basque. Ein versierter Spieler gibt Ihnen eine Erklärung zu den Hintergründen des Spiels auf einem typischen Spielfeld. Nach ein bisschen Übung dürfen Sie selbst einen Wettkampf starten und Ihr Können unter Beweis stellen.

5. Tag: Bayonne, Freizeit in Biarritz und basikischer Cidre

Vorbei an der atemberaubenden Landschaft am Fuße der Pyrenäen fahren Sie nach Bayonne. Der Name bedeutet übersetzt guter Hafen, denn die Stadt liegt am Zusammenfluss von Adour und Nive. Sie besichtigen die belebte Altstadt. Das Zentrum wird von der mächtigen Kathedrale Sainte Marie überragt. Ihre spitzen, typisch gotischen Türme sind stolze 85 Meter hoch. Anschließend fahren Sie wieder zurück an die Küste zu Ihrem Ferienort Biarritz. Gestalten Sie den freien Nachmittag in der Stadt mit den hübschen Stränden ganz nach Ihren Wünschen. Den Tag lassen Sie in Ascain ausklingen. In dem typischem Dorf genießen Sie in einer Cidrerie, einer Apfelweinkellerei, ein typisch bäuerliches Abendessen.

6. Tag: Hola Espana!

Hallo Spanien! Es geht über die Grenze in den spanischen Teil des Baskenlandes. Sie fahren nach San Sebastián. Der ehemalige Badeort der spanischen Könige hat den Charme der Belle Epoque beibehalten. Sie spazieren entlang der langen Bucht durch breite Alleen und bestaunen das prächtige Rathaus, das vor seiner Eröffnung ein Kasino war. Am Fuße des Monte Urgull gehen Sie durch die malerischen Gassen der Altstadt. An der Plaza de la Constitucion finden sich die Wurzeln des baskischen Ortes. Nach einer Mittagspause mit leckeren Tapas geht die Fahrt weiter nach Hondarribia an der Grenze zu Frankreich und am Atlantik gelegen. In der Innenstadt gibt es neben den traditionellen Häusern mit bunten Blumenbalkonen und weißen Fassaden die Festung Guadalupe, deren Mauern das Zentrum umgeben.

7. Tag: Arcachon und Poitiers

Als erstes fahren Sie heute durch Landes de Gascogne, kurz Les Landes. Es ist das wohl größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas seit der großen Aufforstung auf Befehl von Napoleon. Das Besondere an dem von Menschenhand angelegtem Wald ist, dass er zum größten Teil aus Seekiefern besteht und die Bäume fast alle gleich alt und hoch sind. Danach erreichen Sie die Sanddüne Pilat. Sie wird bis zu 110 m hoch und ist mit einer Länge von 2,7 km die größte Wanderdüne Europas und eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Auf dem Dünenkamm hat man eine schier endlose Sicht über die Bucht von Arcachon. Entlang dieser Bucht fahren Sie anschließend weiter zum Hafen von Gujan Mestras, dem Zentrum der Austernzucht. Sie können an dem Hafen entlang spazieren und natürlich auch an einer Austernverkostung teilnehmen. Danach verlassen Sie die Küstenregion und fahren zur Übernachtung nach Poitiers.

8. Tag: Heimreise

Nach schönen Tagen im Baskenland heißt es nun Abschied nehmen und zurück nach Hause.

Informationen zur Reise anfordern