Unsere Infotour nach Malta vom 21. bis 25. Januar 2026 hätte kaum besser laufen können: 19 Teilnehmer waren dabei, darunter 15 Veranstalter aus Berlin, Düsseldorf und München sowie 4 Kolleginnen und Kollegen von BTO – beste Voraussetzungen für ein paar abwechslungsreiche Tage auf der Mittelmeerinsel.
Nach der späten Landung der Berliner Gruppe hieß es am nächsten Morgen trotzdem: früh raus zur ersten Hotelbesichtigung. Diese führte uns direkt in unser eigenes Quartier, das AX ODYCY Hotel. Schon die stylische Bar im 11. Stock mit Meerblick und Pool sorgte für erstes Urlaubsfeeling. Zwar zeigte sich das Wetter an diesem Tag eher von seiner grauen Seite, doch mit ein bisschen Vorstellungskraft konnte man sich sofort ausmalen, wie traumhaft dieser Ort bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein sein muss.
Anschließend folgte das erstes touristische Ziel: Cottonera, die berühmten „Drei Städte“. Bei milden 14 Grad und ein bisschen Sonne schlenderten wir durch schmale Gassen, vorbei an bunten Balkonen und entlang des Hafens, wo türkisblaues Wasser und sanft schaukelnde Boote direkt Urlaubsgefühle weckten. In den Upper Barrakka Gardens wartete nicht nur ein grandioser Blick über den Grand Harbour, sondern auch das tägliche Kanonenspektakel zur Mittagszeit – Gänsehautmoment inklusive. Danach tauchten wir im Fort St. Elmo bei der „Malta Experience“ tief in 7.000 Jahre Inselgeschichte ein. Kurze Zusammenfassung: Malta hat wirklich einiges zu erzählen.
Am nächsten Tag ging es nach Gozo – und der Wind hatte offenbar ebenfalls Lust auf Abenteuer. Die Fährüberfahrt war sportlich, aber definitiv unvergesslich. Auf der Insel besichtigten wir die beeindruckenden Ġgantija-Tempel, warfen einen Blick auf den markanten Fungus Rock und belohnten uns mit regionalen Spezialitäten wie Feigen- und Baobalikör. Mut muss schließlich belohnt werden. In Viktoria erkundeten wir die mächtige Zitadelle hoch über der Stadt – inklusive Panoramablick und obligatorischer Selfie-Session.
Tag vier stand ganz im Zeichen von Mosta, Mdina und Rabat. Die riesige Kuppel der Mosta-Kirche ließ uns erst einmal staunen, bevor es weiter zur Steilküste von Dingli ging – mit einem typisch maltesischen Kaffee, verfeinert mit Nelken und Anis. In Mdina, der „stillen Stadt“, spazierten wir durch autofreie Gassen und vorbei an ehrwürdigen Palästen bis zur Stadtmauer mit traumhafter Aussicht. Nach einem großartigen Fischmittagessen blieb uns noch ein wenig Freizeit in Marsaxlokk, wo bunte Fischerboote im Hafen schaukelten und wir endgültig in den Entspannungsmodus wechselten: Alltag aus, Urlaubsgefühl an.
Zum Abschluss wartete noch eine Hafenrundfahrt durch den Grand Harbour. Auch wenn der Himmel etwas grau war – die mächtigen Festungen und historischen Mauern machten das mehr als wett. Der geplante Spaziergang durch die Buskett Gardens fiel dem Wetter zum Opfer, doch unser Reiseleiter Tony zauberte kurzerhand einen großartigen Ersatz aus dem Hut: die Blaue Grotte. Und als kleines Extra zeigte sich sogar noch die Sonne – perfekte Bedingungen für ein letztes Erinnerungsfoto.
Dann hieß es Abschied nehmen. Auf Maltesisch sagt man in solchen Momenten „Saħħa“ – das bedeutet so viel wie „Alles Gute“, „Viel Glück“ oder auch einfach „Prost“. Klingt nach einem ziemlich schönen Abschiedsgruß, finden wir.
Fazit: Diese Reise war eine gelungene Mischung aus Kultur, Natur, gutem Essen und ganz viel maltesischem Lebensgefühl – gewürzt mit einer Prise Wind, Wellen und Abenteuerlust. Wer da keine Lust auf Malta bekommt, ist selbst schuld. 🌊🇲🇹